Ausbildungsbörse am 22. November

Die Bundesagentur für Arbeit kann auch in diesem Jahr zu Recht von einer positiven Bilanz auf dem bayerischen Arbeitsmarkt sprechen, auf 565.000 freie Ausbildungsstellen kamen im September 2018 536.000 Bewerber (Quelle:  arbeitsagentur.de). Viele Stellen bleiben aber  immer noch unbesetzt. Die Situation für Schulabgänger im Raum Zellingen und Umgebung sieht gut aus, trotzdem fällt vielen der Start in die Ausbildung noch schwer. Meist ist das große Thema der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zu abstrakt und kann dem einen oder anderen Schüler zunächst einen großen Schrecken einjagen.

 

Um den jungen Menschen genau diesen Start zu erleichtern, veranstaltete die Mittelschule Zellingen zusammen mit vertieften Berufsorientierung der Evangelischen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe an der Schule dieses Jahr zum dritten Mal eine Ausbildungsbörse. Ziel dieser Börse ist es, den Jugendlichen zu zeigen, welche Möglichkeiten der Ausbildung ihnen nach der Schule offen stehen und sie gleich mit Arbeitgebern in Kontakt zu bringen. Dies ist nicht nur für die Abschlussklassen der Mittel- und Realschulen in der Umgebung von großer Bedeutung, sondern für alle Schüler in Main-Spessart, die sich über den regionalen Ausbildungsmarkt informieren wollen. Am 22.11.2018 hatten die Schüler von 17 bis 20 Uhr daher die Möglichkeit, Gespräche  mit Ausbildern und Auszubildenden zu führen, sich über Bewerbungsverfahren oder mögliche Praktika zu informieren und Ausbildungsberufe regionaler Betriebe kennenzulernen.  Nach der Begrüßung durch Rektorin Katja Leipold und des Schirmherren der Veranstaltung und 1. Bürgermeister der Gemeinde Zellingen, Herrn Dr. Wieland Gsell, eröffnete die Jugendsozialarbeiterin und Fachkraft für vertiefte Berufsorientierung der Schule, Christina Nowak  die Ausbildungsbörse. Die offene Atmosphäre in der Aula der Mittelschule lud alle Interessierten zum informativen und anregenden Austausch mit den unterschiedlichsten Vertretern aus Industrie, Handel und Handwerk ein. Das Furnierwerk Fritz Kohl aus Karlstadt lockte die Schüler beispielsweise mit der für viele noch unbekannten Ausbildung zum Holzbearbeitungsmechaniker , am Stand der ortsansässigen Bäckerei MaxlBäck gab es fein duftende Quarkbällchen aus eigener Herstellung.  Für viele Schüler bekam das einschüchternde Bewerbungsverfahren so ein neues Gesicht, plötzlich hatte man jetzt einen freundlichen Ansprechpartner und einen genauen Fahrplan für das Schreiben von Bewerbungen oder den Ablauf eines Praktikums. Auch den teilnehmenden Betrieben war es ein Bedürfnis, sich zu präsentieren und mögliche zukünftige Arbeitskräfte genau kennenzulernen.

 

Die Ausbildungsbörse der Mittelschule Zellingen wird von Christina Nowak im Rahmen der vertieften Berufsorientierung organisiert und findet seit 2014 alle zwei Jahre im Schulhaus der Mittelschule statt. In Zusammenarbeit mit der Rektorin und dem Jugendsozialarbeiter an Schulen Christof Reißenweber, verfolgt die vertiefte Berufsorientierung das Ziel, alle Schüler gut in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Außerdem besteht in dieser Zusammenarbeit das große Anliegen, auch ehemalige Schüler und arbeitssuchende Jugendliche aus dem Gebiet des Schulverbandes Zellingen gut anzubinden.

 

EMiL - Die Freiwilligen-Agentur des Landkreises Main-Spessart

Auch in diesem Jahr nehmen wieder zwei Schülerinnen der achten Klasse an EMiL teil, den Engagierten Menschen im Landkreis. Kisha Kilian ist in der Seniorenresidenz Zellingen, Svenja Probst im Kindergarten St. Laurentius in Retzbach. Mindestens 80 Stunden in diesem Schuljahr werden die beiden neben der Schule ehrenamtlich in beiden Ein-richtungen tätig sein, das Personal unterstützen, verschiedene Tätigkeiten verrichten und natürlich für die Senioren und Kinder da sein, in Gesprächen, Spielen und einfach mit ihrer Anwesendheit. Gleichzeitig bekommen Svenja und Kisha regel-mäßige Einblicke in das Berufsleben einer Kinder-pflegerin bzw. Altenpflegerin. Da beide Berufe auf ihren Prioritätslisten weit oben stehen, ist dieses freiwillige Engagement im doppelten Sinne wertvoll, sowohl für die beiden als praktische Erfahrung hinsichtlich ihrer Berufswahl, als auch für beide Einrichtungen.  

Bundesweiter Vorlesetag

"Das Konzept ist ganz einfach: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, schnappt sich eine Geschichte und lässt andere in den Genuss des Zuhörens kommen. Bei der Frage, wie die eigene Vorleseaktion gestaltet wird, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt –  solange die Freude amgemeinsamen Erleben im Vordergrund steht." Nach diesem Motto der Stiftung Lesen lud die Mittelschule Zellingen am 16. November einige Vorleser aus dem Schulverbund ein, die aus ihren Lieblingsbüchern den verschiedenen Klassen vorlasen. Ihnen allen ein herzliches Dankeschön!

Kollegium im Schuljahr 2018-2019